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Neuste Promitalks

WEBER&WOHLER. Zugegeben: So könnte auch ein Architekturbüro heissen. Der Vergleich hinkt nicht. Denn: Thomas Weber und Guido Wohler sind ja eigentlich Architekten – wenn es um Melodien, Texte oder Arrangements geht. Wie kam es dazu, dass Ihr Euch dazu entschlossen habt gemeinsame Musik zu machen?
Thomas und ich sind ja Freunde seit dem Sandkastenalter, und die Musik hat schon im Kindesalter verbunden. Ich kann mich noch gut erinnern , als wir zu «Spider Murphy Gang - Live», meine erste Kassette, mit den Schreiblinealen statt auf einem Schlagzeug, auf unseren Kissen im Wohnzimmer mitgetrommelt haben. Ich war glaube ich noch 14. Jahre alt, wo wir mit «NOTAUSGANG» begonnen hatten, eigene Songs zu machen.

Im Jahr 2011 hast Du bei der grossen Castingshow «Das Supertalent» teilgenommen. Was hast Du dort erlebt und wie hat sich Dein Leben nach der Teil­nahme geändert?
Diese Sendung war für mich eine weitere tolle Möglichkeit, mich einem neuen und grossen Publikum zu präsentieren. Dieter Bohlen’s Aussage - «Der beste Sänger bisher – er «stirbt» auf der Bühne für seine Performance - so muss ein Künstler sein» - hat mir viel Anerkennung gebracht.

Manillio was inspirierte dich, ins Rapgeschäft einzusteigen?
Der Umgang mit der Sprache fiel mir im Gegensatz zu dem mit den Zahlen immer eher leicht. Nachdem ich erstmals Songs von Freundeskreis, Samy Deluxe und Greis gehört hatte, packte mich das Fieber und ich wollte selber texten.

Fougue alias Florian Berger du wurdest durch deine Jazz-Improvisationen am Klavier und deiner unverkennbaren Soul-Stimme  bekannt. Wann war dein erster grosser Auftritt als Star?
Ich als Star? Ich bezweifle, dass ich mich je mit dieser Bezeichnung abfinden werde. Jeder Mensch versucht ja seinen Traum auf seine Art zu realisieren. Nicht alle brauchen dafür aber eine Bühne. Mein Traum ist es Musik zu machen und dafür brauche ich nun mal eine Bühne. Ich würde es aber nicht wagen von mir als Star zu sprechen, da ich einfach versuche meinen Traum zu realisieren und zu leben. Deswegen war die Plattentaufe von meinem Debütalbum «Landscapes Of My Heart» am 10.10.2014 im ONO in Bern ein sehr spezieller Abend für mich. So viele Leute nur für meine Musik? Boah. Das machte mich glücklich und erfüllte mich mit Genugtuung und einen gewissen Stolz.

Mit deinen Liedern und Texten begeisterst du seit mehr als 10 Jahren deine Fans und dein Publikum. Was hat sich seit deinem ersten Auftritt bis heute geändert?
Es ist natürlich alles ein bisschen professioneller geworden und es kommen auch viel mehr Leute an die Konzerte. Ich erinnere mich an einen Auftritt im «Inox» in Baden vor 7 Personen. Immerhin 4 davon haben eine CD gekauft.

Jeder von Euch fünf Männern stiess von irgendwo anders her zur Band. Wie ist es Euch gelungen, solch eine intensive Verbindung aufzubauen?
In einer Band zu spielen, erfordert von jedem Musiker viel Einsatz und Gefühl. Man gibt viel von sich preis, gerade weil man ja die Songs in möglichst gleicher Art und Weise spüren und rüberbringen muss. Zusammen Musik zu machen, verbindet  enorm.

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