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Neuste Promitalks

Vor noch nicht zu langer Zeit, hast du die Liebe zur Musik entdeckt. Was war der ausschlaggebende Grund, dass du in das Musik-Business eingestiegen bist?
Ich habe mir das Gitarrespielen zuerst autodidaktisch beigebracht, nach zwei Jahren habe ich dann angefangen Unterricht zu nehmen. Mein damaliger Lehrer hat mich dazu ermuntert, mit meinen eigenen Songs auf die Bühne zu stehen. Diesem ersten Konzert folgten Anfragen für weitere Auftritte und so hat eins zum Anderen geführt. Es gab eigentlich nie einen Moment in dem ich mich entschieden habe – ich bin da irgendwie reingerutscht.

Wann und wie war dein erster grosser Auftritt?
Vor einem Monat haben wir Plattentaufe gefeiert im Albani Winterthur – es waren über 200 Leute da. Das war zwar nicht mein erster, aber bestimmt einer der tollsten und grössten Auftritte.

Wie war der erste Moment für dich, als du deine Stimme / deine Songs das erste Mal in den öffentlichen Kanälen gehört hast?
Das Grinsen konnte ich mir da schon nicht ganz verkneifen. Es war zwar nicht immer mein grosser Traum, mal im Radio gespielt zu werden, aber es war trotzdem ein ziemlich cooler Augenblick.

Am  13. Mai ist dein neues Debüt-Album «Allen Finch» erschienen. Wie war dein Gefühl?    
Super! Die Produktion dieses Albums hatte für mich einen grossen emotionalen und persönlichen Stellenwert. Da ich, während der Entstehung, mit so mancher Geschichte aus meinem Leben abschliessen konnte, hat es sich angefühlt als würde nun ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnen.

Hast Du dich schon mal selbst gegoogelt?
Klar. Heutzutage ist es wichtig, dass man als Künstler seinen Onlineauftritt im Auge behält.

Dein Album umweht ein Hauch von Zeitlosigkeit. Deine Stimme trägt warm durch die perfekt produzierten Songs, erzählt von Höhen und Tiefen im Leben.  Gab es Momente im Leben, die du gerne wiederholen würdest?
Ich hatte es nicht immer leicht. Und obwohl es sicher auch tausend schöne Erinnerungen gibt, bleibe ich doch lieber im Jetzt. Es geht mir gut im Moment -  dafür bin ich dankbar.

Wie sehen deine Ziele für die nächsten 2 Jahre aus?
Ich habe mir irgendwann vorgenommen, mir keine grossen Ziele mehr zu setzen. Das ist ungesund. Ich gebe einfach Vollgas und es macht mir riesen Spass.

Du suchst aus; Ferien auf einer einsamen Insel oder in einer Grossstadt-Metropole, für was würdest Du dich entscheiden und warum?
Die Insel, auf jeden Fall! Ich bin sehr gerne in der Natur und ausserdem war nichts Tun schon immer eine meiner grossen Stärken.

Was darf ich deinem täglichen Handgepäck nicht fehlen?
Ich habe eigentlich immer was Süsses dabei, und mein Handy, und Lippenpomade!

Zu guter Letzt: Was möchtest du Deinen Fans mitteilen?
Diesen Sommer haben wir leider keine Konzerte mehr. Im Herbst geht’s wieder richtig los!

Wir freuen uns auf euch

 

 

Steckbrief

Allen Finch
www.allenfinch.com
 
Wohnort: Winterthur
Geburtsdatum: 26.10.1993

Sternzeichen: Skorpion

Hobbys: Wohler: Musik, Lesen, Capoeira

Lebensmotto: «Jede macht was er will, will jede staht dezue was er macht»

 

WEBER&WOHLER. Zugegeben: So könnte auch ein Architekturbüro heissen. Der Vergleich hinkt nicht. Denn: Thomas Weber und Guido Wohler sind ja eigentlich Architekten – wenn es um Melodien, Texte oder Arrangements geht. Wie kam es dazu, dass Ihr Euch dazu entschlossen habt gemeinsame Musik zu machen?
Thomas und ich sind ja Freunde seit dem Sandkastenalter, und die Musik hat schon im Kindesalter verbunden. Ich kann mich noch gut erinnern , als wir zu «Spider Murphy Gang - Live», meine erste Kassette, mit den Schreiblinealen statt auf einem Schlagzeug, auf unseren Kissen im Wohnzimmer mitgetrommelt haben. Ich war glaube ich noch 14. Jahre alt, wo wir mit «NOTAUSGANG» begonnen hatten, eigene Songs zu machen.

Im Jahr 2011 hast Du bei der grossen Castingshow «Das Supertalent» teilgenommen. Was hast Du dort erlebt und wie hat sich Dein Leben nach der Teil­nahme geändert?
Diese Sendung war für mich eine weitere tolle Möglichkeit, mich einem neuen und grossen Publikum zu präsentieren. Dieter Bohlen’s Aussage - «Der beste Sänger bisher – er «stirbt» auf der Bühne für seine Performance - so muss ein Künstler sein» - hat mir viel Anerkennung gebracht.

Manillio was inspirierte dich, ins Rapgeschäft einzusteigen?
Der Umgang mit der Sprache fiel mir im Gegensatz zu dem mit den Zahlen immer eher leicht. Nachdem ich erstmals Songs von Freundeskreis, Samy Deluxe und Greis gehört hatte, packte mich das Fieber und ich wollte selber texten.

Fougue alias Florian Berger du wurdest durch deine Jazz-Improvisationen am Klavier und deiner unverkennbaren Soul-Stimme  bekannt. Wann war dein erster grosser Auftritt als Star?
Ich als Star? Ich bezweifle, dass ich mich je mit dieser Bezeichnung abfinden werde. Jeder Mensch versucht ja seinen Traum auf seine Art zu realisieren. Nicht alle brauchen dafür aber eine Bühne. Mein Traum ist es Musik zu machen und dafür brauche ich nun mal eine Bühne. Ich würde es aber nicht wagen von mir als Star zu sprechen, da ich einfach versuche meinen Traum zu realisieren und zu leben. Deswegen war die Plattentaufe von meinem Debütalbum «Landscapes Of My Heart» am 10.10.2014 im ONO in Bern ein sehr spezieller Abend für mich. So viele Leute nur für meine Musik? Boah. Das machte mich glücklich und erfüllte mich mit Genugtuung und einen gewissen Stolz.

Mit deinen Liedern und Texten begeisterst du seit mehr als 10 Jahren deine Fans und dein Publikum. Was hat sich seit deinem ersten Auftritt bis heute geändert?
Es ist natürlich alles ein bisschen professioneller geworden und es kommen auch viel mehr Leute an die Konzerte. Ich erinnere mich an einen Auftritt im «Inox» in Baden vor 7 Personen. Immerhin 4 davon haben eine CD gekauft.

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