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Neuste Promitalks

Heinrich Mueller. Ja, genau: DER Heinrich Mueller, der während eines Vierteljahrhunderts das Gesicht der Tagesschau im Schweizer Fernsehen geprägt hat. Der mit sonorer Stimme souverän fast Abend für Abend die News aus der ganzen Welt in die helvetischen Wohnzimmer brachte. Seither sind ziemlich genau zehn Jahre vergangen. Wie kam es dazu, dass Du Dich nach so langer Zeit wieder der Musik widmest?
Wohl jeder Mensch kommt beim Älter­werden an einen Punkt, an dem er sich fragt, ist das alles gewesen. Bei mir kam dieser Punkt um die Jahrtausendwende. Ich war seit vielen Jahren eingebettet in die «Tagesschau» und spürte immer stärker, dass mit mir noch etwas geschehen muss. Aber was? Da erinnerte ich mich an die Jahre meiner Kindheit und Jugend, als wir viel sangen und musizierten. Ich hatte damals schon eine ganz kleine «Karriere» als Sänger. Ich sagte mir, was man in der Jugend gern machte, kann auch im Alter nicht falsch sein. Und so bin ich nach 40 Jahren Unterbruch wieder Sänger und Musiker geworden. Ich habe nie mehr zurückgeschaut.

Dein neues Album «As long as I can sing» wurde sehr thematisch und abwechslungsreich gestaltet. Welche Gefühle verbindest Du mit den Songs?
Ich möchte den Zuhörenden etwas weitergeben, in Form von kleinen Geschichten, von Gedanken und eigenen Erfahrungen. «As long as I can sing» ist das Album eines Sing-Songwriters, der frei sein möchte, wie er seine einzelnen Lieder gestalten will. Ich will authetisch sein, mit den Texten, der Stimme, mit der Musik. Die Emotionen, die in den Songs liegen, müssen zuerst von mir selber empfunden werden, sonst wirken die Lieder unglaubwürdig. Etwa der Titelsong des Albums «As long as I can sing». Er beschreibt im Kern meine eigene Erfahrung des Älterwerdens: So lange ich noch singen kann, geht es mir gut.

Schreibst Du Deine Texte selber? Wenn ja, wie entstehen solche Texte? Anhand von Ideen, Erlebnissen oder Erfahrungen?
Ja, ich schreibe die Texte selber. Da ich ein interessierter Zeitgenosse bin, viel lese und reise und immer wieder mit spannenden Menschen ins Gespräch komme, geht mir der Stoff wohl nicht aus. Von der Ideenskizze bis zum eigentlichen Songtext ist dann aber noch ein weiter Weg. Text, Stimme, Musik müssen eine Einheit werden, was ständige Veränderungen mit sich bringt. Besonders krass war das beim Lied «On Bahnhofstreet». Gleich mehrmals musste mein Gitarrist und Produzent Robbie Caruso und ich die Musik und den Text neu schreiben, damit schlussendlich das Lied entstand, das wir wollten.

Deinen Werdegang nennst du «Weiterentwicklung». Wie hast Du Dich in diesen Jahren mit Berufungen weiterentwickelt?
Dass wir uns weiterentwickeln, gilt für alle. Dass wir uns zum Besseren weiterentwickeln, ist nicht so klar. Mir selber hat in meiner Entwicklung geholfen, dass ich auf mein Inneres hörte, das mir riet, mich auf neue Herausforderungen einzulassen. Vom Juristen, zum Afrikreisenden, zum Dozenten, Journalisten und Fernsehmoderatoren und jetzt zum Musiker. Viele Menschen nennen diese Wechsel «mutig», aber für mich war es jeweils einfach eine notwendige Fortsetzung. Beim neuen Album – es ist mein fünftes – habe ich unter anderem an der Weiterentwicklung meiner Stimme gearbeitet.

Wie sieht Dein Tagesablauf an Deinem freien Tag aus?
Ich habe es schön. Bei mir ist jeder Tag ein freier Tag. Noch nie im Leben hatte ich die Zeit so gut im Griff wie jetzt. Natürlich gibt das Musikmachen und ein Album veröffentlichen sehr viel Arbeit. Aber niemand schaut mir dabei über die Schultern. Die Stunden, in denen ich etwas machen MUSS, sind selten. Generell kann ich sagen, ich geniesse den Morgen, lese die Zeitung, bin am Nachmittag oft zu Fuss unterwegs, auch in der Stadt und lese in der Nacht fürs Leben gern im Bett.

Was brauchst Du um glücklich zu sein?
Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein, heisst es manchmal. Das stimmt, wenn man die Zufriedenheit meint oder einfach ein schönes Gefühl. In meinem ersten Song im neuen Album – «Happy for a while» – singe ich von einem unbekannten Strassenmusiker in Südfrankreich, der uns für ein paar Stunden mit seiner Musik glückliche Momente bescherte. Aber die wirklich herausragenden Glücksmomente lassen sich bei mir an einer Hand ablesen. z.B. als ich mit 12 Jahren von meinen Eltern an Weihnachten eine Rockgitarre geschenkt bekam. Jetzt konnte ich endlich meinem Idol Elvis nacheifern!

Was wolltest Du schon immer mal tun, hast Dich aber nie getraut?
Ich wollte schon immer mal auf einer Giraffe reiten, mit meinen Händen um ihren Hals. Ob das überhaupt geht, weiss ich nicht. Ich würde mich wohl gar nicht getrauen. Aber die Giraffe gehört nun mal zu meinen Lieblingstieren.

Sowie auch jedes Kind hat man den Traum «wenn ich mal gross bin, dann werde ich…», was war Dein Traum?
Als kleiner Bub wollte ich Stationsvorstand auf einem Bahnhof sein. Die Kelle schwingen, die Pfeife trillern, eine rote Mütze mit einem Streifen auf dem Kopf tragen, und sicherstellen, dass die Züge kommen und gehen. Ich frage mich oft, ob ich deswegen noch immer ein begeisterter Zugfahrer bin.

Wie stellst Du Dir unsere Schweiz in 20 Jahren vor?
Die zwanzig Jahre sind bald. Ich sehe noch immer ein ziemlich schönes Land, vielleicht sogar etwas ruhiger dank der Elektromotoren. Aber bei den Menschen herrscht eine anhaltende Verunsicherung über die Zukunft. Immer mehr ist die Schweiz ein Land wie jedes andere, wird unsolidarischer und muss sich nach der Decke strecken. Die Probleme scheinen immer schwerer zu lösen. Grundlegendes wie genügend Arbeit, freie Bildung und ein umfassendes Gesundheitssystem überfordert die PolitikerInnen. Die Auswirkungen der Klimaveränderungen werden immer offensichtlicher. Viel zu negativ? Hoffentlich.

Erinnerst Du Dich an den peinlichsten Moment in Deinem Leben? Erzähle uns davon
Peinlich ist nicht schlimm, man hat es ja nicht böse gemeint. Nun, wir hatten kürzlich ein befreundetes Ehepaar zum Abendessen eingeladen. Die Frau stammte aus der Karibik. Wir wollten ihr eine Freude machen und kochten ein scharfes Curry mit Chicken und Bananen. Oh Schreck. Die junge Frau liebte weder Pfeffer, noch Hühnchen, noch Bananen. Zum Glück haben wir einen Kühlschrank.

Alle Menschen haben Komplexe, welche hast Du?
Ich meine immer, ich sei ein schlechter Autofahrer. Aber Tatsache ist, ich habe noch nie einen Unfall gemacht.

Zu guter Letzt: was möchtest Du Deinen Fans mitteilen?
Ich danke Euch, liebe Fans. Ihr seid vielleicht nicht mehr ganz jung, aber dafür seid Ihr mutig. Es braucht Mut, um das Rock-Konzert eines seriösen ex-Tagesschau-Moderators zu besuchen. Ihr seid auch neugierig und wollt der Sache auf den Grund gehen. Von dieser Neugier brauchen wir mehr.  Und wenn ich Euch mit unserer Musik überzeugen konnte, dann kommt Ihr wieder. Gerade deshalb liebe ich das, was ich jetzt mache.

Die nächsten Konzerte Live:
11.05.17    Würenlos, Steinhof Bar
8.06.17    Baden, Nordportal (CD Taufe)
09.07.17    Schlatt bei Winterthur Open Air Kirche
21.10.17    Deisswil BE,Mühle
10.11.17    Kulturhotel Guggenheim Liestal
20.01.18    Mühle Hunziken, Rubigen
02.03.18    Biglen BE, Kulturfabrik
28.04.18    Kul-Tour Vögelinsegg Speicher AR

Weitere Infos unter:
www.heinrichmueller.ch

 

Steckbrief

Heinrich Mueller

www.heinrichmueller.ch

Geburtsdatum:  3. Mai 1946

Wohnort: Maur, ZH

Sternzeichen: Stier

Hobbys: Reisen in Europa. Aus dem Zug steigen und wandern, wohin es sich gerade ergiebt. Lesen. Meinen kleinen Garten zum Blühen bringen. (Musik mache ich professionell und ist kein Hobby.

Lebensmotto: Da ich über die Frage nach dem Lebensmotto lange nachdenken muss, habe ich offenbar keines.

 

Endlich können wir den düsteren Zeiten entfliehen. Denn nicht nur der Frühling wacht auf, sondern  auch Eure neue Single «Rainbow Child» ist am 24.03.2017 erschienen.  Richtig bunt – so lautet Euer Rezept für diese tolle Zusammenstellung. Mit was verbindet Ihr den Song und die Idee zur Single?
C: Rainbow Child ist auch ein Autobiographischer Song, dessen Thema uns beide betrifft. Als junger Mensch muss man irgendwann im Leben die Balance zwischen Wunschträumen und Realität finden. Er handelt von einem jungen Mädchen, dass sich traut zu träumen, aber leider von den Mitmenschen belächelt und/oder sogar emotional runtergezogen wird. Wir in der Schweiz haben extrem viele Möglichkeiten und auch wenn wir mal scheitern sollten haben wir das Glück, von unserem sozialen Netz aufgefangen zu werden. Wenn nicht hier, wo dann kann man glücklich sein?! Gerade deshalb sind wir extrem dankbar, hier leben zu dürfen. E: Der Refrain ist eher als Metapher zu verstehen. Ich persönlich mag «bunte­ Vögel» lieber als Bünzlis und finde es toll, wenn jemand genug Mut aufbringt seine Ideen und Ziele zu verwirklichen auch wenn man gegen den Strom schwimmt. Es macht glücklich und befreit!

Bei «Rainbow Child» treffen moderne, richtig fette Beats und Alphorn aufeinander. Eine sehr spezielle Kombination. So etwas hat die Schweiz bestimmt noch nie gehört. Wie seit Ihr auf diese tolle und «neue» Kombination gekommen?    
C: Naja, wir sind Schweizerinnen und machen Musik. Da ist der Weg nicht mehr so weit weg zum Alphorn. Nichts desto trotz möchten wir eine moderne Schweiz verkörpern. Wir machen einfach genau das, was wir sind und was uns gefällt.
E: Ich persönlich liebe das Alphorn schon seit langem. Auf einer Wiese wo ich wohne spielt oft ein Alphornspieler. Das berührt mich jeweils sehr. Ich wunderte mich stets warum man das wunderschöne Instrument nie für moderne Songs einsetzte. Als ich mich damit auseinandersetzte wurde mir klar warum. Das Alphorn bietet ausschliesslich Naturtöne, was das Ganze zu einer grossen Herausforderung macht! Da müsste sich der Song eigentlich dem Alphorn anpassen.

Wurde die Single «Rainbow Child»  von Euch persönlich geschrieben?
C: Praktisch alle unserer Songs auf dem Album wurden von uns beiden selber komponiert und getextet. Meistens jedoch hat eine von uns den Lead. Bei
Rainbow Child haben wir aber wirklich beide zusammen über dem Text gebrütet. Die Musik hab ich allerdings schon vorher geschrieben. Am Schluss kontrolliert jedoch immer noch ein Nativ Speaker die Korrkheit des Englisch.
E: Ja.

Bestimmt ist ein Tag nach einem Auftritt auch mal Ruhe angesagt. Was macht Ihr  als Erstes wenn Ihr nach Hause kommt?
E: Zu später Stunde zu Hause angekommen, küsse ich meinen Mann und beobachte danach meinen kleinen Sohn in seinem Zimmer beim Schlafen.
C: Ich versuche möglichst immer nach Hause zu kommen. Ich schlafe nicht so gerne auswärts. Schnell abschminken  und ins Bett. Bis man nach einem Gig tatsächlich zu Hause ist, wird es immer extrem spät. Man war den ganzen Tag auf den Beinen, hinfahren, Soundcheck, lange warten,  Auftritt, Aufregung, Jubeltrubel, Menschen kennen lernen, Smalltalk etc. Wenn man danach endlich im Bett liegt, schwirrt einem oft der Kopf und man braucht noch ein bisschen Zeit alleine um herunter zu kommen.

Was wolltet Ihr schon immer tun, hattet aber nie die Zeit oder Ihr habt Euch nie getraut?
C: Mit einem Wohnwagen durch Amerika reisen oder ein Engagement im Zirkus Knie. Eine Saison im Wohnwagen durch die Schweiz reisen ist sicher auch lustig. Eigentlich nichts, was sich nicht machen lässt, oder?
E: Alphornspielen lernen!

Stellt Euch vor, Ihr verreist ins Ausland zu einem grossen Auftritt, jedoch kommt Euer Gepäck nicht an. Welche Dinge kauft Ihr gleich noch am Flughafen?
C: Zahnbürste und Handcreme. Die Stimme ist zum Glück immer mit dabei
E: Zahnbürste! Den Rest würde ich mir von meiner Schwester ausleihen! Ausser ihre Stimme!

Sowie auch jedes Kind hat man den Traum «wenn ich mal gross bin, dann werde ich…», was war Euer Traum?
C: Ich habe mir als Kind nie Gedanken gemacht, was werde ich mal. Gesungen habe ich aber schon sehr früh. Man wollte ja das Selbe machen, wie die ältere Schwester. Wenn sie das macht, dann muss es ja irgendwie gut sein, oder? Aber man hat ja zuerst mal etwas «Anständiges» gelernt und da schliesst sich der Kreis wieder zu «Rainbow Child»
E: Erst Tänzerin, dann mit ca. 12 Jahren Sängerin. Immer schon. Und – ja Carole, das was die ältere Schwester macht ist selbstverständlich IMMER gut!!!

Habt Ihr heute als erfolgreiche Musiker dennoch ein Vorbild? Wenn ja wen und warum?
C: Vorbild finde ich ein starkes Wort. Es gibt aber diverse Musiker, die ich gut finde. John Newman find ich momentan zum Beispiel sehr cool. Er weiss wie man starke Songs macht, die abgehen. Oder Barbra Streisand ist für mich als Interpretin einfach Hammer.  Gerne würde ich sie einmal in moderneren Songs hören.  Sonst bin ich angetan von Herren wie Mike Patton oder Eddie Vedder. Mein Einfluss bei Swissters rührt auch aus dieser musikalischen Ecke.
E: Ich habe unentwegt für irgendwelche Sängerinnen geschwärmt, das startete damals bei Whitney Houston. Heute bewundere ich Musiker, die Songs schreiben, erfolgreich und dennoch auf dem Boden geblieben sind. Zudem respektiere ich engagierte und intelligente Menschen mit einem grossen Wissensschatz wie Erich Gysling. Er wohnt bei uns in der Nähe aber ich traute mich noch nie ihn anzusprechen. Ich wüsste nicht, was ich so einer Persönlichkeit erzählen könnte.

Erinnert Ihr Euch an den peinlichsten Moment in Eurem Leben? Erzählt uns davon
C: Haha! Das hättest du wohl gerne! Da gibt es viele Momente in meinem Leben, wo ich am liebsten im Erdboden versunken wäre. In der Schule habe ich mal über unseren Lehrer geflucht und leider zu spät gemerkt, dass er genau hinter mir stand. Oder damals bei «Twist of Time» habe ich bei einem Sprechpart total den Faden verloren. Die Tänzer mussten auf ein «Key Wort» von mir loslaufen und das kam einfach nie, weil ich total was Anderes sagte. Beim Singen ist das ja nie das Problem, weil man sich da gut durchmogeln kann. Aber beim Schauspielen auf der Bühne ist das ziemlich heikel. Als Kind oder Teenager sind einem solche Momente extrem peinlich. Jetzt sehe ich das etwas entspannter. So what? Ich steh dazu.
E: Das gibt es immer wieder! Ich bin ganz neu in einem Fitness-Studio. Vor zwei Wochen sagte ich einer Instruktorin (die eine tolle CD in der Hand hielt) oh, gibt’s bei dir im Kurs Chill-out-Music? Dann wechsle ich gleich die Lektion. Sie hat es wohl total missverstanden! Denn ich vergass zu sagen dass ich demnach in IHRE Stunde wechseln möchte! Ich bin oft spontan und lustig. Manchmal merkt es jedoch keiner .

Alle Menschen haben Komplexe, welche habt Ihr?
C: Auch hier, hat sich das etwas relativiert. Meine Sprechstimme z. B. habe ich nie besonders gemocht. Aber was soll ich jetzt machen? Auch gibt es bestimmt 1000 bessere Sängerinnen als ich und die wissen während eines solchen Interviews wie diesem wahrscheinlich total lustige Sachen zu sagen und sehen bestimmt noch extrem gut aus dabei . Aber wenn man zu fest darüber nachdenkt wird man ja verrückt! Da sag ich  mir lieber: Hey, ich bin auf der ganzen Welt die einzige Carole von den Swissters.
E: Alle Menschen? Du bist aber weit rumgekommen!   Ich hätte so gerne ein super Gedächtnis! Dies wäre auch hilfreich auf der Bühne, wenn es um die Lyrics geht. Meines lässt zu wünschen übrig! Aber Komplexe deswegen?

Zu guter Letzt: was möchtet Ihr Euren Fans mitteilen?
C: Alle unsere Songs haben einen tieferen Sinn. Gerade unsere ersten beiden Song-Auskopplungen «Don’t let me down» und «Rainbow Child» transportieren eine ganz klare Message. Was mir sonst noch so spontan in den Sinn kommt ist: Es gibt so viele Leute, die allen anderen oder den Umständen die Schuld geben, wenn etwas misslingt. Das macht passiv und hilft nie weiter. Man kann nur was ändern, wenn man die Kontrolle und vor allem auch die Verantwortung für sein Leben selber in die Hand nimmt.
E: DANKE! Es ehrt mich sehr, wenn wir es jeweils schaffen euch in der hintersten Ecke eurer Seele mit unseren Songs zu berühren!

 

Steckbrief

Carole & Eve Kay

https://www.facebook.com/swissters.ch/
https://www.instagram.com/swissters_music/

Geburtsdatum:  13.04.76 / 17.03.72

Wohnort: Wädenswil / Aeugst a.A

Sternzeichen: Widder / Fisch

Hobbys: Musik / Musik, Familie, Golf, Ski

Lebensmotto: Eve: Lebe deinen Traum und sei dankbar.
Carole: «Think positive!»

 
17Mär

Sandee

Heute 10.3.2017, erscheint Dein Neues Werk «Zrügg zu mir». Nach einer 6-jährigen Pause kehrst Du stärker,  authentischer und reifer zurück. Wie feierst Du Deinen Erfolg?
Ich bin gerade in Dublin am Country to Country Konzert und feiere den Erfolg zu grossartiger Musik zusammen mit meinen Freunden.

In der langen Pause, die Du als Mutter bestimmt genossen hast, war vermutlich nicht viel Zeit übrig für Dein Musik-Business. Wenn aber doch, wie hast Du Deine Zeit als «Sängerin» gestaltet?
Ich habe, wann immer Zeit dafür übrig war, für mich geübt und Songs geschrieben. Hin und wieder bin ich mit Bands als Gastsängerin aufgetreten. Auch habe ich die ganze Zeit über Gesangsstunden gegeben und angefangen unter dem Namen «Jamcamp» Gesangs- und Songwriting Workshops zu geben. (www.jamcamp.ch)

Wurde das Album «Zrügg zu mir»  von Dir persönlich geschrieben?
Ja. Es ist das erste Album, auf welchem bis auf zwei Nummern alle Songs komplett aus meiner Feder stammen. Ich habe bisher immer den Text und die Melodie geschrieben. Die Musik hingegen war eine Zusammenarbeit oder stammte komplett von jemand anderem. Bei dieser CD wollte ich es selber ausprobieren und es hat richtig gut funktioniert.

Bestimmt ist ein Tag nach einem Auftritt auch mal Ruhe angesagt. Was machst Du als Erstes wenn Du nach Hause kommst?
Ich nehme eine Dusche und gehe ins Bett.  Meist ist es sehr spät, bis ich nach einem Konzert nach Hause komme. Am nächsten Tag schlafe ich sehr lange, wenn das möglich ist.

Was wolltest Du schon immer tun, hattest aber nie die Zeit oder hast Dich nie getraut?
Eine mehrmonatige Reise nach Australien, Amerika und Kanada steht noch immer auf meiner «to Do-Liste».

Stell Dir vor, Du vereist ins Ausland zu einem grossen Auftritt,  jedoch kommt Dein Gepäck nicht an. Welche Dinge kaufst Du gleich noch am Flughafen?
In dem Fall müsste ich wohl oder übel ein Powershopping machen und mir ein neues Bühnenoutfit und Schuhe kaufen. Man würde das dann wohl eine glückliche Fügung des Schicksals nennen.

So, wie auch jedes Kind, hat man den Traum «wenn ich mal gross bin, dann werde ich…», was war dein Traum?
Meinen Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen, war eigentlich nie geplant. Ich wollte zuerst, wie fast jedes Mädchen, etwas mit Pferden machen. Später war Anwältin ein Thema. Gelandet bin ich schliesslich als kaufmännische Angestellte auf der Bank. Zumindest solange, bis ich dann doch selbständige Musikerin geworden bin.

Hast Du heute als erfolgreiche Sängerin dennoch ein Vorbild? Wenn ja wen und warum?
Vorbild wäre der falsche Ausdruck. Ich bewundere verschiedene Leute für ihr Können. Pink und Lady Gaga zum Beispiel finde ich grossartige Sängerinnen und Songwriter.

Erinnerst Du Dich an den peinlichsten Moment in Deinem Leben? Erzähl uns davon.
An einem Openair an dem wir gespielt haben, wurden mir im Backstage Bereich KO Tropfen verabreicht. Ich war danach wie sturzbetrunken. Alle anderen anwesenden Bands haben das mitbekommen, wussten aber natürlich nicht, dass ich Drogen bekommen habe. Ich habe mich sehr geschämt und noch lange deswegen schlecht gefühlt. Obwohl ich zur Polizei gegangen bin und die Person verurteilt wurde, hat es das für mich nicht wirklich besser gemacht.

Alle Menschen haben Komplexe, welche hast Du?
Früher habe ich mit fast allem an mir gehadert: Gewicht, Haare, Nase…
Heute finde ich mich ziemlich OK, so wie ich bin und bin im Reinen mit mir. Das ist einer der grossen Vorteile,  wenn man älter wird.

Zu guter Letzt: was möchtest Du Deinen Fans mitteilen?
Ich bin Euch von Herzen dankbar, dass ihr nach der langen Pause alle noch da seid und so geduldig gewartet habt. Danke, dass ihr mir ermöglicht, meine Leidenschaft zu leben. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten, auf die kommenden Konzerte!!!

 

 

 

 

Steckbrief

Sandra Moser

www.sandee.ch

Geburtsdatum:  29.12.1976

Wohnort: Wimmis

Sternzeichen: Steinbock

Hobbys: Joggen, Wandern und Tauchen

Lebensmotto: Es kommt so wie es kommen muss.

 
03Mär

KUNZ

Was für ein Erfolg, nur wenige Tage nach Erscheinen Deines neuen Albums verhalfen Dir die Fans zum begehrtesten Podestplatz. «No Hunger» heisst Dein neues Album. Welche Emotionen und Erlebnisse verbindest Du mit dem neuen Album?
Wie geschrieben: Die Fans verhalfen uns dazu, das ist einfach das grösste Geschenk! Wenn die eigene Musik Anklang findet, macht das 2x so viel Spass! No Hunger ist ein abwechslungsreiches, frisches und gutgelauntes Album. Hier «guene» wir auch mal über den Tellerrand raus. Ich mag es sehr und bin glücklich dass es bei den Menschen was auslöst.

Was wolltest Du schon immer tun, hattest aber nie die Zeit oder hast Dich nie getraut?
Eine lange Reise unternehmen. Irgendwann nehme ich mir diese Zeit.

No Hunger ist bereits Dein drittes Studioalbum in nur drei Jahren. Deine Jungs und Du leisten bestimmt täglich grosse Arbeit, um solche Erfolge erzielen zu können. Wie plant Ihr Eure Auftritte?

Wir haben dafür unser Team mit Benita und Ischi, die alle Termine koordinieren und unsere Agenden füllen mit Auftritten. Und ja, meine Jungs sind grosse Klasse, wir arbeiten viel und spielen oft, das mögen wir aber halt auch am meisten.

Wurde das Album «No Hunger» von Dir persönlich geschrieben?
Ja. Wir haben wiederum mit Georg Schlunegger von Hitmill zusammen gearbeitet, und so entstanden auch Songs, die wir zusammen geschrieben haben. Er ist ein genialer Songwriter und Produzent.

Bestimmt ist ein Tag nach einem Auftritt auch mal Ruhe angesagt. Was machst Du als Erstes wenn Du nach Hause kommst?
Schuhe ausziehen, Rücksack ablegen und einen Tee kochen.

Stell Dir vor, Du vereist ins Ausland zu einem grossen Auftritt, jedoch kommt Dein Gepäck nicht an. Welche Dinge kaufst Du gleich noch am Flughafen?
Hosenträger ;)

Sowie auch jedes Kind hat man den Traum «wenn ich mal gross bin, dann werde ich…». Was war dein Traum?
Auf die Bühne wollte ich eigentlich schon immer, da es mir schon als Dreikäsehoch gefiel Leute mit meinem Gesang zu unterhalten.

Hast Du heute als erfolgreicher Musiker dennoch ein Vorbild? Wenn ja wen und warum?
Bruce Springsteens Musik inspiriert mich, seine Energie und Botschaft sind einfach toll. Live ist er eine Wucht!

Erinnerst Du dich an den peinlichsten Moment in Deinem Leben? Erzähl uns davon.
Vielleicht den: Als ich in der 2. Klasse war und in die Lehrerin, welche ein Praktikum machte verliebt war. Da entglitt mir im Kreissitzend ein Furz. Klein Marco wurde rot und alle lachten. Ich auch.

Alle Menschen haben Komplexe, welche hast Du?
Mein Bauch könnte flacher sein.

Zu guter Letzt: was möchtest Du Deinen Fans mitteilen?
Hey «Lüüt so wie mer», ihr habt mir und meinen Jungs ja wieder eine «Üs ghört d’Nacht» beschert mit dem Nr. 1 Platz, DANKE!! Vor eurer Treue verneigen wir uns, vor allem auch bei den KUNZerten - Es ist uns eine Ehre für und mit euch zu spielen!

«No Hunger» - Tour 2017
Fr. 17.02. Konzerthaus Schüür, Luzern (Plattentaufe) ausverkauft
Sa. 18.02. Guggenheim, Liestal
Fr. 03.03. Kofmehl, Solothurn
Do. 13.04. Gaswerk, Seewen
Sa. 15.04. Alp Surlej, Corvatsch
Sa. 22.04. Mühle Hunziken, Rubigen
Fr. 28.04. Schützi, Olten
Sa. 29.04. Salzhaus, Brugg
Sa. 06.05. GymROCK, Zürich Hallenstadion
Fr. 12.05. Chollerhalle, Zug
Sa. 13.05. Kupferschmiede, Langnau i. E.
Fr. 19.05. Kulturzentrum Braui, Hochdorf ausverkauft
Sa. 20.05. Altes Kino, Mels
Fr. 26.05. Wetterhorn, Hasliberg
Sa. 27.05. theater(uri), Altdorf

 

 

 

 

Steckbrief

Marco Kunz

www.kunzmusik.ch

Geburtsdatum:  1985

Wohnort: Luzern

Sternzeichen: Sommerchind

Hobbys: sport, wandern, kochen, tanzen

Lebensmotto: eifach so

 

«Two Faces», so heisst Dein aktueller Song, mit welchem Du Dich erst kürzlich für die grosse Entscheidungsshow,  zur Vertretung der Schweiz am Eurovision Song Contest in Kiew, qualifiziert hast.  Bestimmt ein riesen Erfolg für Dich, oder?
Auf jeden Fall. Nach dem Sieg bei The Voice Kids 2013 in Deutschland ist das ein weiterer Höhepunkt in meinem jungen Alter.

Bestimmt ist das Dabeisein ein grosser Erfolg für Dich. Erzähle uns wie Dein Gefühl dabei war.
Mein Gefühl war unbeschreiblich.

Wurde der Song «Two Faces» von Dir persönlich geschrieben?
Den Song habe ich in einem Songwriter-Camp zusammen mit Hermann Niesig, Nils Brunkhorst und Laura Kloos geschrieben.

Wie würde sich Dein Leben nach einem Gewinn beim Eurovision Song Contest verändern?

Das weiss ich nicht, ich würde einfach alles auf mich zukommen lassen!

Neben allen Proben und Terminen bleibt nicht viel  Zeit für Dein Privatleben. Wenn doch, wie gestaltest Du Deinen freien Tag?
Mit Joggen, Shoppen und Essen!

Gab es Momente in Deinem Leben, an denen Du an Deiner Karriere gezweifelt hast?
Bis jetzt zum Glück noch nicht!

Ohne welche Gegenstände verlässt Du Dein Zuhause nie?
Ich habe immer einen Lippenbalsam dabei!

Googelst Du Dich selbst?
Habe ich auch schon gemacht!

Stell Dir vor: an einem Tag erwachst Du als allmächtigster Mensch der Welt, was würdest Du tun und was würdest Du ändern wollen?
Ich würde alles dafür tun damit es auf der Welt friedlicher ist.

Zu guter Letzt: Was möchtest Du Deinen Fans noch mitteilen?
Ich habe euch mega lieb und bedanke mich bei jedem Einzelnen für den tollen Support in den vergangenen vier Jahren!
Ihr seid Hammer!

 

 

 

 

Steckbrief

Michèle Bircher

www.michele-music.com

Geburtsdatum:  07.12.2000

Wohnort: 4432 Lampenberg

Sternzeichen: Schütze

Hobbys: Joggen, Kitesurfen, Windsurfen, Snowboarden

Lebensmotto: Never young again!

 

Urs Fischer, oder in der Musikszene besser bekannt als «DR EIDGENOSS». Nun ist es soweit, denn Dein neues Album ist seit dem 06.Januar 2017 auf dem Markt. Immer wieder begeisterst Du Deine Fans und Hörer mit Deiner aussergewöhnlichen Art und Weise. Auf was bist Du besonders stolz?
Dass ich mein Liedgut selber komponiere. Ich schreibe Texte und Musik so, wie sie mir gefallen. Mehr Authentizität geht nicht. Besonders stolz bin ich aber darauf, dass DR EIDGENOSS nicht ein Marketingprodukt ist. Ich bin mit Volksmusik gross geworden und habe durch hunderte von Auftritten mit der Familie meine Vielseitigkeit als Musiker und Entertainer erarbeitet.

Vor noch nicht zu langer Zeit hast Du dem «normalen» Joballtag den Rücken gekehrt. Was und wann war der entscheidende Punkt, an dem Du ins Musikbusiness eingestiegen bist?
Der 08.04.2010. Denn an diesem Tag hab ich meinen Künstler-Vertrag mit Universal Music Schweiz unterschrieben. 2011 kam dann mein erstes Album «Nidwaldner Wurzlä», 2013 «Heimat isch Trumpf» und jetzt im 2017, brandaktuell mein neustes Album «FREIHEIT».

Wann begann für Dich der grosse Erfolg?
Wird Erfolg gemessen? Dass ich bereits 3 CD’s aufnehmen und Kompositionen wie «Stanserhorn», «Eysi Häimat», «Schwingärkenig» oder den Wunschkonzert-Klassiker «Ich mecht Diär Dankä sägä» und weitere Lieder schreiben und damit Freude bereiten durfte und weiterhin darf: Dies ist ein wichtiger Teil meines persönlichen Erfolges als Künstler. Sehr dankbar bin ich für die vielen Radio-und Fernsehauftritte wie bei «Donnschtig- & Samschtig-Jass», «Aeschbacher» oder den diversen sympathische regionalen Sendern sowie all die Liveauftritte wie jene an den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten in Burgdorf 2013 & Estavayer 2016 oder den vielen Firmen und Geburtstagsanlässen.

Mit Deinem letzten Album «Heimat isch Trumpf» hast Du es bis auf den Platz 4 der Schweizer-Charts geschafft. Wie war Dein Gefühl?
Freude und Dankbarkeit, dass meine Musik so gut aufgenommen wurde. Als Volksmusikant auf Platz 4: Welche ein spezielles Geschenk. Nochmals ein ganz grosses Dankeschön dafür an meine Fans und all jene, die sich für mich eingesetzt haben und nach wie vor tun.

Neben allen Auftritten und Promos bleibt nicht viel Zeit für Dein Privatleben. Wenn doch, wie gestaltest Du Deinen freien Tag?
Wenn immer möglich bewege ich mich an der frischen Luft in der Natur, sei dies bei einem Spaziergang oder auf einer Bergwanderung. Dort tanke ich Energie, lasse meine Seele «bambele» und sammle Ideen für mein musikalisches Schaffen.

Gab es Momente in Deinem Leben, an denen Du an Deiner Karriere gezweifelt hast?
Nein, im Gegenteil. Ich bin immer wieder äusserst Dankbar für jeden einzelnen Tag in meinem Leben. Wenn du liebst was du machst, wenn es dir Zufriedenheit schenkt, ist jenes Wohl unser höchstes Gut.

Ohne welche Gegenstände verlässt Du Dein Zuhause nie?
Meinem einzigen Schmuckstück, einer silbernen Halskette mit einzigartigen Emblem. Ab und zu trage ich auch eine Armbanduhr. Wenn, dann ist es die «Fünflieber-Uhr» von Blüemlisalp.

Googelst Du Dich selbst?
Ja   

Stell Dir vor: an einem Tag erwachst Du als allmächtigster Mensch der Welt, was würdest Du tun und was würdest Du ändern wollen?
Ich würde hoffentlich das Gleiche tun wie bereits jetzt als Mensch und Musiker: Freude bereiten, einander mit Liebe und Respekt begegnen, miteinander die schönen Seiten des Lebens geniessen und in den dunkleren füreinander da sein. Da mein drittes Album «FREIHEIT» heisst, würde ich mir diese für alle wünschen !!!

Zu guter Letzt: was möchtest Du Deinen Fans mitteilen?
Ohne Eure grossartige Unterstützung wäre vieles nicht möglich: Ihr singt mit mir meine Lieder, wir schenken uns gegenseitige Lebensfreude, und das Allerwichtigste: Ihr akzeptiert mich wie ich bin. Von Herzen DANKE für alles. Ich freue mich, Euch auf der Buurehof Tour oder am 08.02.2017 im Stadtkeller Luzern zu sehen. Viel Freude mit meiner neuen CD «FREIHEIT».

 

 

 

 

Steckbrief

Urs Fischer Jun.

www.DREIDGENOSS.ch

Geburtsdatum:  28.03.1980

Wohnort: Luzern

Sternzeichen: Widder

Hobbys: Kräuter sammeln , Wandern und das Leben geniessen.

Lebensmotto: Ergründe deine Sinne, erwecke deine Gefühle, lebe aus deinem Herzen, und du wirst es lieben.

 

Über Regioanzeiger

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